Phnom Penh - Hauptstadt Kambodschas
Phnom Penh ist die Hauptstadt Kambodschas und befindet sich im Südwesten des Landes, am Ufer des Tonle Sap. Kambodscha Reisen haben meistens hier ihren Start- und Zielpunkt. Prachtbauten französischer Kolonialarchitektur, buddhistische Heiligtümer und lebendige Märkte prägen das Bild der modernen Millionenstadt, welche zu den beliebtesten Touristenzielen Kambodschas zählt.
Den Mittelpunkt der Stadt bildet der Zentralmarkt Phsar Thmei, welcher 1937 im Art-Déco-Stil errichtet wurde. Unweit des Marktes nimmt der Monivong Boulevard, die beliebteste Flaniermeile der Stadt, seinen Anfang. Westliches Flair verströmt das noble Sorya-Einkaufszentrum.
Zu den bedeutendsten Bauwerken Phnom Penhs zählt der Königspalast, seit 1939 Residenz des Königs von Kambodscha. Die Juwelen beladene Silberpagode ist für die Öffentlichkeit zugänglich. Das größte buddhistische Heiligtum der Stadt erhebt sich auf einem 27 Meter hohen Hügel. What Phnom wurde Ende des 14. Jahrhunderts erbaut, um fünf Buddha-Statuen aufzubewahren, vergleichbar mit denen auf Bali. Im Laufe der Jahrhunderte wurde die über Treppen zugängliche Anlage mehrfach erweitert und umgestaltet. Im Originalzustand erhalten sind dagegen die aus dem 15. Jahrhundert stammenden What Langka und What Botum.
Etwa 5.000 Exponate beherbergt das Nationalmuseum. Zum Inventar zählen zahlreiche buddhistische Relikte, sowie Kunstgegenstände der Khmer. Sehenswürdigkeiten wie das Nationale Sportzentrum und das Nationaltheater spiegeln den modernen, von der Bauhaus-Architektur beeinflussten Baustil der späten 1990er Jahre wieder. Im Tuol-Sleng-Museum, einem einstigen Folter- und Verhörzentrum der Roten Khmer, ist ein Museum entstanden, welches zu Frieden und Völkerverständigung mahnt.
Phnom Penh ist durchaus auch eine Stadt, welche sich ihren ländlichen Charme erhalten konnte. Ruhe und Entspannung findet man entlang der Alleen und der Tonle Sap-Promenade. Aktivurlaubern empfehlen sich der Water Park und der Club at Northbridge.

